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 | PACKARD REVISION |
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54 Packard Motor Revision Am Samstag konnten wir mit dem Zusammenbau des 1954 Packard's Reihen-8 Motor (cj, 140 PS) beginnen. In Dominiks professionel eingerichteten Garage lag der frisch gehonte Motorblock mit neuen Lagerschalen und bereits montierter Kurbelwelle bereit. Als Erstes mussten die neuen Kolben mit den Pleuelstangen verbunden werden. Das Pleuellager gut geölt, den Pleuelbolzen mit zwei Sicherungsringen gesichert, wurden die Kolben befestigt. Wichtig dabei war, dass der Kolben mit dem Dehnungsschlitz auf der selben seite montiert wird wie die öleinspritzöffnung der Pleuel. Dann wurden die 3 Kolbenringe pro Kolben montiert. Wir haben mit dem öl-abstreifring begonnen der wiederum aus drei einzelnen Ringen besteht (einen breiten gerippten Hauptring mit zwei feinen Abstreifringen). Bild: Kolbenringe Dies war eher eine klifflige Arbeit, die Dominik aber sehr professionel umgesetzt hat. Dann musste der 2te Kolbenring montiert werden. Dieser hat eine kombinierte Funktions als Abstreif-Verdichtungsring. Der letzte Ring hat die Hauptfunktion um die Brennkammer vom Kurbelgehäuse abzutrennen (Kompressions-Verdichtungsring). Wichtig dabei war zu beachten, dass die öffnungen der Kolbenringen jeweils in einer unterschiedlichen Position montiert wurden, so dass eine optimale Abdichtung erreicht werden kann. Die Kolbenringe hatten alle eine Markierung, dass man sie nicht verkehrt montieren konnte. Doch man muss totzdem wissen, was die Markierungen bedeuten ;-) Die montierten Kolbenringe wurden dann mit einem soganannten Kolbenringspanner zusammengepresst, damit der Kolben mit Pleuel in den Zylinder eingeführt werden kann. Nach dem 4ten Kolben, wurden Dominik und ich zum Mittagessen gerufen. Karin hatte Spaghetti mit einer megafeinen Bolognaise-Sauce gekocht. Ganau das Richtige um wieder zu Kräften zu kommen und die weiteren 4 Kolben einzusetzen. Als wir die Ventile einsetzen wollten, mussten wir leider feststellen, dass diese zu lange waren. So mussten sie ca. 1.5mm-2.0mm abgedreht werden. Dominik hat einen sehr guten Kollegen, der ihm diesen Job noch am Samstagabend gemacht hat. So konnten wir noch die Stirnradkette montieren, bevor Dominik dann die Ventilstössel zum abdrehen gebracht hat. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein sehr lehrreicher Tag war. Dominik verfügt über sehr viel Fach- und Detailwissen welches unabdingbar ist, wenn man einen solchen Motor perfekt revidieren will. Dominik hat dann am Sonntag am Motor weitergearbeitet...
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