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Schweden



Die Abreise:

Besammelt haben wir uns bei Steph und Doris daheim vor ihrem neuen Schwedenhäuschen. Da kommt es einem schon fast vor als wäre man schon oben, oben in Schweden.
Abgefahren sind wir am Dienstag den 3.7.07 um 16 Uhr am Nachmittag. Erst ging es aber nach Dietlikon, denn da mussten noch die Druckfrischen T-Sirts abgeholt werden mit dem Elks Logo darauf. Endlich ging es dann auf die Autobahn Richtung Lörrach. Da konnten wir noch gemütlich etwas essen bevor es an das verladen des Chevys ging auf den Reisezug der Deutschen Bahn. Es regnete und regnete, aber das ist ein gutes Zeichen, denn dann wird es ja meistens schön aufs Wochenende.
Dabei wussten wir nicht einmal ob der Zug überhaupt fährt, denn die Lockführer der DB haben den ganzen Tag gestreikt und wir wussten nicht bis Ankunft in Lörrach ob wir gleich weiterfahren sollen oder ob wir beladen können.
Unser Abteil haben wir rasch bezogen und machten es uns mit Bier und Musik gemütlich. Die Rüttelfahrt war eigentlich angenehm, sogar etwas schlaf konnten wir uns gönnen bis wir am nächsten morgen um 8.30 Uhr im Bahnhof von Hamburg angekommen sind.


 

Von Hamburg Richtung Norden.

Warten bis Steph sein Chevy vom Bahnwagen fahren kann so das die Fahrt endlich losgehen kann.
Kreuz und Quer ging es dann durch Hamburg durch, hm....fast dem Navi nach. Schnell waren wir auf der Autobahn und es ging in gemütlichem Tempo Richtung Norden.


 

Deutschland - Dänemark

In Puttgarden mussten wir nur eine kurze Wartezeit in kauf nehmen bevor wir in das Maul der Fähre einfahren konnten. Den Chevy sicher verstaut gingen wir aufs Oberdeck um die Aussicht zu geniessen, aber nur kurz, denn der Wind blaste schon recht deftig, daher vertrödelten wir die Zeit der Überfahrt im Zollfrei-Shop und deckten uns mit Gummibärchen ein für die Weiterfahrt.


 

Schweden

Durch den Tunnel und anschliessend über die neue Brücke gings dann von Dänemark nach Schweden. Da angekommen mussten wir natürlich ein erstes Bild machen wo wir und etwas von Schweden darauf ist. Das ist jedes Jahr ein muss!
Im gemütlichen Trott ging die Fahrt dann weiter. Wir dachten uns das wir fahren bis die Sonne tief steht und suchen uns dann ein Hotel zum übernachten.
Unterwegs trafen wir ein Pärchen aus Hamburg das mit einem Buick 1957 den selben Weg eingeschlagen hatte wie wir.



 

Best Western

Abends um 22 Uhr hatten wir ein Best Western Hotel gefunden. Wir bekamen auch noch etwas zu Essen bevor wir in den Tiefschlaf versanken. Das Hotel lag an einem kleinen Flüsschen mit See. Richtig Romantisch eigentlich. Aber erst am morgen konnten wir das erkennen, aber leider gab es keine Zeit zum geniessen, wir mussten schliesslich weiter. Da lagen noch einige Schwedische Meilen vor uns.


 

Västeras wir kommen

Je näher wir Västeras kamen konnte man gut merken an der Mehrzahl der Oldtimer die stets zunahm. Da überholte man Cars die einem echt zum staunen brachten.
Gegen Mittag waren wir schon in Västeras angekommen.
Als erstes steuerten wir das Touristenbüro an, denn das Hotel wo Bernie organisiert hatte, war erstens etwas weiter weg und der Preis war auch etwas hoch. Daher versuchten wir es auf direktem Weg. Es gab einige Telefonnummern wo sich Bernie melden konnte. Doch das war alles schon vergeben.
Da ich ja letztes Jahr eine unangenehme Erfahrung machte mit Bettwanzen, wusste ich aber von einem Hotel Namens IBIS. Da wollten wir es doch noch direkt probieren ob sie etwas offen hatten.
Und siehe da, Leute vom Corvetteclub gaben Zimmer ab und wir konnten diese gleich in Beschlag nehmen.
-S-U-P-E-R-


 

IBIS GoodMorningHotel

Unser Domizil für die nächsten Tage.
Das Hotel lag am oberen Rand von der Stadt, das gab uns die Möglichkeit jeweils zwischendurch mal Zeug abzuladen und uns zu erfrischen.


 

Teilemarkt

Den ganzen Tag durchstöberten wir Stand für Stand. Erst am Abend, wo der Flugplatz fast Autoleer war, fuhren wir schon mit gefüllten Taschen raus auf den Cityring.


 

Cruise

Noch war des Cruisen gemütlich und es ging doch Einigermassen voran.
Wer schon mal da war am PowerMeet weis, das das am Freitag und am Samstag nicht mehr so ist.


 

Sauffahrzeug

An der berüchtigsten Tankstelle ging es wieder lebhaft zu und her. Das muss man sich einfach Zeit nehmen und die Atmosphäre zu geniessen.
Ha Ha


 

Betteln um Zimmer

Eine Nacht hatten wir im Ibis schon verbracht, die Nacht auf Samstag war auch schon gebucht, nun brauchten wir noch zwei Zimmer für Freitag.
Wir warteten und Bernie lies seinen Charme spielen. Und siehe da, wir bekamen prompt Zimmer und konnten bleiben.


 

PowerMeet Freitag

Am Morgen trafen wir uns um sieben Uhr beim Frühstück. Und dann ging es ab zum PowerMeet Platz wo nochmals alle Stände abgeklappert wurden.
Der Chevy von Steph füllte sich wieder, TShirts, Chrom-Teile, Radio, Bilder, Blechschilder, Röckchen für meine Kleine, Scheinwerfer-Dächli, Regenrinnen, Mützen und und und...


 

Raritäten

Beim Cruising trifft man schöne Cars, seltene Cars und dann noch die absoluten Raritäten.

Von diesem Ding wurden gerade mal 80'000 gebaut. Dieser ist der einzige im Nordeuropäischen Raum.


 

Meet Samstag

Am Samstag wieder früh auf den Beinen ging es erneut los zum Johannisberg Flugplatz. (Meetgelände)
Hie und da erhaschten wir noch ein Schnäppli. Es war ja genügend Platz im Chevy, also wurde weiter eingekauft.

Bernie hat sich früh einen Flug zurück in die Schweiz organisiert, denn er wollte unbedingt am Montag wieder arbeiten.

Mattu konnte sich einfach nicht entscheiden. Soll ich die ganze Stossstange nehmen, oder nur ein Teil, oder gar nicht, oder doch...
Das Sonnendach war ja leider schon vor der Nase weggekauft worden.


 

Prämierungen

Die Tribüne war gerangelt voll, darunter wurden tolle Fahrzeuge aller Art prämiert.
Seltene Cars oder neuer wie Neue Cars. Unglaublich was es da zu sehen gibt.


 

Samstag Cruise

Einmal blasen bitte!
Steph durfte einem Policeman ins Röhrchen blasen. Schweden hat ja Null-Toleranz.
An diesem Meet muss man jederzeit und überall mit so etwas rechnen.
Blöde war halt nur, dass gerade an der Cityringen-Parade-Allee, drei mal hintereinander die Police standen und das dadurch kein richtiges Cruise zu stande kam.

"Gelernt aus anderen Jahren". Die Police hat alles unternommen um die Festerei der besoffenen im Griff zu haben und daher haben sie alles unterbunden.

Da wir im Hotel und nicht auf dem Camping waren, haben wir es dieses Jahr anders erlebt.


 

Benzin läuft aus

7 Uhr beim Frühstück am morgen des Sonntags. Um 8 Uhr wollten wir abfahren Richtung Schweiz. (besser Südschweden!)

Tropf tropf,...?

Es roch stark nach Benzin. Steph schaute nach und bemerkte das Benzin ausläuft.
Wir konnten nur losfahren und einfach beim tanken darauf achten das wir den Tank nur zu zwei dritteln füllen, ansonsten tropf, tropf...

Bernie und Mattu blieben noch etwas im Hotel, denn die mussten erst später auf den Busbahnhof. Der Bus sollte sie dann auf den Flughafen von Stockholm bringen.


 

Die Rückfahrt

Bei Regen und nochmals Regen lassen wir Meile für Meile hinter uns. Wir Tanken und starten gleich wieder um aus dem misslichen Wetter heraus zu kommen.
Gegen 16 Uhr sind wir schon in Malmö unten und fahren auch gleich auf die Brücke nach Dänemark.
Jetzt haben wir das Land, das schöne Land Schweden noch vor Mattu und Bernie verlassen die immer noch auf ihren Abflug warten.


 

Die Überfahrt

Die Überfahrt nach Deutschland war wieder auf der Fähre. Der Himmel tat sich auf und wenn da nicht der sehr starke Wind gewesen wäre hätte man es sogar geniessen können.

Der nördliche Teil von Deutschland wollten wir noch hinter uns lassen bevor ein Hotel suchten zum schlafen. Hamburg endlich hinter uns haben wir auch ein sehr schönes Motel auf einer Raststätte gefunden in dem wir uns Einnisten konnten.

Am nächsten morgen war der Himmel wieder Grau und Nass, daher liessen wir es wieder gemütlich rollen Richtung Heimat.

Um 18 Uhr hatten wir es geschafft,
Home sweet Home.


 

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